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Der unglaubliche, ultimative Erlebnisbericht von dem Spanienurlaub 2006
Ist der Titel zu lang?

„Vorwort“
Felix und ich haben uns in unserem Urlaub in Spanien bemüht, das Erlebte am Abend zu notieren und daraus dann einen Bericht zu verfassen, was übrigens Felix Idee war.
Es ist die Frage, in wiefern dieser ein totales Bild von dem Urlaub wiedergeben kann, weil es schwierig ist, aus Stichworten oder –sätzen alle Ereignisse genau nachzuzeichnen.
Warnung: Für Personen, die nicht gerne viel lesen, keine Ironie oder zu hochsprachliche Ausdrucksweise verstehen – also alle meine „negativen“ Eigenschaften – ist dieser Text überhaupt nichts, den restlichen 1% von Lesern, die jetzt noch Lust haben, weiter zu lesen, wünsche ich viel Spaß.

der Autor

(Das klingt jetzt alles irgendwie krank und total abgedreht…Also genau richtig für mich!)

„Hauptteil“

Freitag, 30.06.2006
Jetzt ging es mit endlich los, um kurz nach eins holten Felix und mich Selters, Steven, seine Mutter und Jana, von Heggen ab. Wir packten nur noch meine Boxen in Steven Koffer, der ungefähr so groß wie Päses Bauch war, und dann ging es ab in Richtung Köln. Auf dem Weg bekam Felix neben mir plötzlich spastische Zuckungen, das dachte ich zumindest erst, aber dann kotze er sich zuerst in die wie zum Wasserschöpfen gehaltenen Hände, dann auf ein gereichtes Taschentuch und schlussendlich auf sein Hemd. Also ab auf den nächsten Parkplatz, wo er sich dann umzog und sich dabei an Dornen verletzte. Warum musste er denn auch ausgerechnet hinter einen Dornenbusch gehen?
Nach dieser kurzen Unterbrechung ging es weiter. Wir waren viel zu früh an der Raststätte, 40 Minuten nämlich, also nutzen wir die örtlichen kulinarischen Einrichtungen (BurgerKing) um uns noch einmal vor der zweifelsohne anstrengenden Fahrt zu stärken.
Dann kamen nach einiger Verspätung zwei Busse von Fit-Jugendreisen, die aber anscheinend keiner unseren Zielort, Malgrat del Mar, anfuhr und ein Verantwortlicher war auch nirgendwo zu sehen.
Irgendwie haben wir es dann doch geschafft, den richtigen Bus zu erwischen, wo aber alle Plätze schon besetzt zu sein schienen. Schließlich konnten Steven und Felix noch nebeneinander sitzen und ich wurde in den Osten hinter die Mauer abgeschoben.
So konnte die Fahrt beginnen.
Mein Nebenmann, Tillmann, war aber so richtig in Ordnung, und nach einem Gespräch über Ballerspiele wurde mir von ihm und seinen beiden Kollegen, Michael und Lennart, Arschloch beigebracht, ein lustiges Kartenspiel mit leider auch hohem Frustfaktor, wenn man dann erst einmal „Arsch“ war.
Die Fahrt kann man ganz gut in 2 Teile aufteilen, in 4 Stunden unbequemen Schlaf mit anschließenden Nackenschmerzen und in die 14 restlichen Stunden, die im Wesentlichen aus Essen (10 Milchbrötchen, 1 Schokocrossiant, ein Brötchen mit 2 Würstchen –Plassi lässt grüßen-, eine Tüte „Nimm 2“ und mehrer Bonbontüten von Tillmann), politischen Diskussionen über Kommunismus, Diktatur und Demokratie, und vielen Runden Arschloch
Ach ja, und nach 10 Minuten Fahrt, die „Pause“ an der Raste, wo wir uns dann gezwungen sahen, das Spiel Deutschland-Argentinien bis kurz vor Ende der Verlängerung anzusehen. Davon waren einige nicht begeistert, vor allem der Besitzer der Raststätte nicht. Wahrscheinlich weil 50 Leute die Plätze seiner Kantine besetzten und nichts kaufen wollten.
Nach einer langen und beschwerlichen Fahrt kamen wir dann endlich an der spanischen Costa Brava an.

Samstag, 1.07.2006
Da wir noch eine Gruppe im Bus hatten, die nach Llorett del Mar, dem verrufensten Ferienort von ganz Spanien, der anscheinend nur aus Discos, Nachtclubs, Supermärkten und Hotel besteht, wollten, mussten wir sie erst da absetzen. D. h. wir haben es versucht. Hier wurde uns zum ersten Mal die genau geplante Organisation sehr eindrücklich vor Augen geführt. Im Klartext: Weder die Busfahrer noch die „Teamer“ hatten irgendeine Ahnung, wo das Hotel sein sollte und der „Destinationskoordinator für die gesamte Costa Brava“, also der Kerl, der hauptverantwortlich für das ganze war, war am anderen Ende der Costa Brava. Das ganze endete in eine einstündige Irrfahrt in Llorett, wo wir aber am Ende unter der Führung von Michi, dem „Desti“, der dann doch irgendwann auftauchte, am gleichen Parkplatz wieder ankamen, wo wir vor einer Stunde schon gestanden hatten.
Nach diesen Eskapaden kamen wir um 12 Uhr schließlich in Malgrat del Mar an. Die Zimmer konnten wir aber erst um 13 Uhr beziehen, also mussten wir, durchgeschwitzt, übermüdet und hungrig wie wir waren, unser Gepäck in einem völlig ungesicherten Gepäcklagerraum abstellen und noch eine Stunde auf der sehr hässlichen und auf Touristenabzocke getrimmten Strandpromenade rumgammeln.
Nach einem etwas schwierigen Check-In eine Stunde später konnten wir nun die Zimmer beziehen. Das war dann der erste Schock: Das 3-Bett-Zimmer war ein Doppelzimmer mit einem Zustellbett, was auch eigentlich für 2 Personen zu klein gewesen wäre. Für uns drei Naturgewalten + Stevens riesigem Koffer doch eher eine mittlere Katastrophe. Wir haben trotzdem das Beste daraus gemacht und uns über die Reste unseres Proviants hergemacht und herrlichste Scheiße fabriziert. Alle Hoffnungen richteten sich auf das Abendessen. Vorher aber mussten wir uns einen dicken Katalog von Regeln anhören, wie z. B. um 22 Uhr im Hotel sein, nicht rauchen (für uns sowieso unwichtig), und kein Alkohol (das war dann schon schlimmer), also ungefähr das ganze deutsche Jugendschutzgesetz. Die Regeln mussten wir dann auch unterschreiben und verpflichteten uns damit, bei schlimmen Regelverstößen auf eigene Kosten nach Hause zu fahren. Das war ja schon mal ein toller Auftakt.
Das Abendessen war leider eine herbe Enttäuschung: total verbranntes Kotelett, beinahe Asche am Knochen, völlig geschmackloser Fisch und überfritierte, total matschige, auf belgisch getrimmte Fritten. Kurz um entsetzlich. Das blieb auch die ganze Woche so, und deswegen erwähne ich es auch besser nicht mehr, nur eins noch, uns dreien hat es wohl als einzige nicht geschmeckt, die anderen fanden das seltsamerweise gut. Sind wir denn solche Gourmets?
Der Abend klang dann noch ganz nett mit 2 Spielen Pool-Billard aus, aber wir haben auch schon so gegen 11 gepennt, wegen des Schlafmangels.

Sonntag, 2.07.2006
Das Frühstück am nächsten Morgen war eine positive Überraschung.
Danach zum ersten Mal an den Strand, wo es dann einiges tolles zum Schauen gab. Hinterher noch einen „Einkaufsbummel“, wo alle außer uns dreien zu demotiviert zu waren, d. h. wir gingen alleine mit unsern beiden ganz tollen „Teamern“.
Steven, Felix und ich scheinen sowieso übermotiviert, da wir als einzige 3 von den angebotenen Aktionen mitmachen, die nebenbei alle zwischen 18-20 € teuer waren, was die Geldvorräte doch bedenklich schrumpfen lies.
Noch eine tolle Entdeckung: „Don Simon“ Sangria, der Liter für nur 1 € und dank einer netten Verkäuferin im „Supermercat“ um die Ecke bekomme ICH den sogar! Wenn man bedenkt, dass Alkohol in Spanien erst ab 18 ist, hebt das mein Selbstbewusstsein doch gewaltig.
Nach dem Abendessen musste ich meine Talentfreiheit noch unter Beweis stellen, indem ich mir aus versehen eine ganze Packung TicTacs in den Mund geschüttet habe, dabei wollte ich höchstens zwei haben. Der Geschmack war irgendwie ekelhaft, oder auch „eckelisch“, was wir daraus gemacht haben.
Danach ging es noch in die „Wakiki-Bar“, nur der Witte wollte nicht mit, eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte, es war nämlich total beschissen. Als ich dann noch vom Bär 7 SMS bekam, wo er sagte, dass sein Vater mit Gehirnblutung im Krankenhaus liegt, hat es uns endgültig gereicht. Aber Steven und ich konnten nicht zurück, weil wir nicht zu dritt waren. So musste uns „Fisch“ (also eigentlich Lena, eine „Teamerin“, aber weil sie so umwerfend toll aussah eben „Fisch“) ins Hotel zurückbringen. Das war dann eigentlich der dümmste Abend, der noch durch 2 Liter Sangira aufgeheitert wurde.



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