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Montag, 3.07.2006
Das erste Mal nach Barcelona und natürlich prompt verschlafen. 20 Minuten vor Abfahrt ist dann den „Teamern“ mal aufgefallen, dass wir nicht beim Frühstück waren. Darauf bequemten sie sich mal, uns zu wecken. Stress pur, kann man nur sagen. Da wir Frühstückpflicht hatten, bekamen wir sogar noch was: einen sauren Apfel und ein aufgeweichtes Knoppers. Zehn Minuten vor der regulären Abfahrt des Busses fuhr er dann, wir hatten es so gerade noch geschafft. Es musste ja sein, dass wir in den Berufsverkehr vom Meer nach Barcelona kamen und uns dabei noch eine hochgradig tolle und informative Führung anhören mussten. Dann wurden wir am Arsch von Barcelona abgesetzt und sind ca. 5 Stunden durch Barcelona gerannt, haben uns das gotische Viertel angesehen und wollten eigentlich noch zur Kirche „la sagrada Familia“, dem Meisterwerk von Antonio Gaudi, die war aber am anderen Ende der Stadt.
Hier bot sich noch die einzigartige Gelegenheit, spanische Küche zu genießen: wir fanden eine kleine gemütliche Tapabar in einem Gässchen.
Kurz vor der Abfahrtszeit fanden wir dann noch einen großen CD-Laden: „Fnac“, also schon ein Ziel für den nächsten Barcelona-Besuch.
Nach dem Abendessen noch bis 22 Uhr zum Strand, wo wir „den Don besucht“, also 1 Liter Sangria getrunken haben, den Steven prompt beim Lachen in die Nase bekommen hat. Lustige Fotos sind nicht nur davon entstanden.
Zurück im Hotel gab es dann den zweiten Liter „Don“ und zwei Stunden Arschloch spielen.
Alles in allem der beste Tag in Spanien.

Dienstag, 4.07.2006
Der erste „richtige“ Strandtag gekoppelt mit dem obligatorischen Urlaubskoller, sprich wir drei waren etwas gereizt, was des Öfteren zu leichten Spannungen führte.
Eine andere Reisegruppe spielte hinter unserem Liegeplatz Ball, was sie offensichtlich nicht durften. Eine Spanierin, die Liegen und Sonnenschirme vermietete, pflaumte die Gruppe auch prompt auf Spanisch an, was diese aber nicht verstanden. Plötzlich hieß es dann ¡¡Policia, Policia!! und siehe da, kurze Zeit später rückte ein nicht gerade nett aussehender Motorradpolizist an, der ihnen dann mit gebrochenem Englisch verständlich machte, dass sie doch 10 Meter weiter weg gehen sollten, was die Gruppe erst nach wiederholten Aufforderungen machte.
Da wir in der prallen Mittagssonne gelegen haben, bekam ich trotz der Sonnencreme einen nicht sehr schlimmen aber dafür großflächigen Sonnenbrand an Bauch, Armen, Rücken und knapp oberhalb der Achseln, wobei ich Steven noch am Morgen etwas ausgelacht hatte, weil er sich auch Sonnencreme an die Achseln geschmiert hatte, tja danach war ich vorsichtiger mit solchen Äußerungen.
Am Abend haben wir uns das Spiel Deutschland-Italien in einem englischen Pub angeschaut und dabei ein Guinness getrunken. Beim Fallen des zweiten Tores in der Nachspielzeit sind wir dann unter lautem Gelächter und Geschrei der Briten mit gesenkten Köpfen aus dem Pub geflüchtet (unter anderem: „Ihr könnt nach Hause fahrn“ und „Two lost world wars and now this“).
Danach noch das allabendliche Ritual von Pool und Sangria „vollzogen“.

Mittwoch, 5.07.2006
Der Sonnenbrand wurde dank Tonnen von Fenistil besser. Am Vormittag eine ganz schöne behinderte „Strandolympiade“ bestehend aus Elefanten-, Flossen-, und Frisbeelauf veranstaltet. Danach ab zu einem Italiener, um da die zweite spanische Spezialität zu genießen, Paella. Der Italiener sprach uns natürlich auf Fußball an, uns, die drei größten Fußballexperten der Nation. Das Gespräch war dann sehr einseitig, meistens nur mit zustimmendem Gebrummel unsererseits.
Den Nachmittag haben wir mit Lesen, Pool und Arschloch zocken verbracht, und um 11 Uhr noch Nachtschwimmen, eine recht lustige Aktion.
Im Anschluss daran mal wieder 2 Liter Sangria und dazu Dounuts, was mit Magenkrämpfen endete.

Donnerstag, 6.07.2006
Der Vormittag wurde mal wieder am Strand verbracht, wo es einige schöne Ausblicke auf Mädels, die oben ohne schwammen und herumliefen, gab.
Am Nachmittag stand dann der zweite Barcelona-Besuch an, nur wir drei mit Janine, der zweiten Betreuerin, die wirklich nett war. Von Barcelona haben wir nicht wirklich viel gesehen, nur das Innere von „Fnac“ und „la Corte Anglese“, einem 9 Stockwerke hohen, riesigem Kaufhaus. Ca. 4 Stunden haben wir da verbracht, so konnte ich dann auch zwei Ska-P CDs und ein Blues Brothers Poster kaufen. Dann noch ein kurzer Besuch im Hardrock Cafe und schließlich zu den Wasserspielen am Palai National, wo ich ungefähr 70 Bilder gemacht habe, die wider Erwarten recht gut geworden sind.
So gegen 11 waren wir dann wieder im Hotel, wo wir einen Liter Sangira auf den ungefähr seit 5 Stunden vollkommen leeren Magen getrunken haben. Wir mussten natürlich unbedingt noch zum Nachtschwimmen (bei dem Witte nie mitgegangen ist) und einen zweiten Liter trinken, sodass wir so richtig knülle waren, was aber zum Glück nicht aufgefallen ist.

Freitag, 7.07.2006
Der letzte Tag am Strand. Steven wollte noch ein zweites oder drittes Mal ins Wasser, Felix und ich sind nicht mitgegangen. Als die „Teamer“ dann ins Hotel wollten, sollten wir Steven aus dem Wasser holen, denn ohne das einer der „Teamer“ am Strand war, durften wir nicht ins Wasser.
Doch Steven war urplötzlich verschwunden. Nachdem wir beiden den Strand ungefähr 200 Meter hinauf und 50 Meter hinunter gegangen waren, liefen wir zu den „Teamern“ zurück. Fisch: „Ja, wir gehen dann jetzt mal und kommen in 10 Minuten wieder, wenn er dann noch nicht wieder da ist, sagen wir den Lifeguards bescheid. Aber er wird sowieso noch zusammengestaucht, das kann ja nicht sein, dass er so weit raussschwimmt, dass wir ihn nicht mehr sehen“. Wenn man bedenkt, dass die beiden nicht einmal darauf geachtet haben und dann wirklich gegangen sind, hat uns dieses Verantwortungsbewusstsein doch schwer beeindruckt, man könnte sogar sagen: umgehauen.
Das ganze verlief undramatischer, als wir zunächst gedacht hatten, Steven tauchte zwei Minuten nachdem die ganz, ganz tolle Lena weg war im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf, er war wegen der Wellen die rausgeschwommene Strecke zurückgetaucht.
Das anschließende Zusammenstauchen entwickelte sich auch zu einer Farce: Lena: „Du darfst nicht so weit wegschwimmen, das ist gefährlich, da musst du aufpassen!“ Was für eine Autorität!



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