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Samstag, 8.07.2006
Der Abfahrtstag. Noch vor dem Frühstück, so gegen 9 Uhr, mussten wir aus den Zimmern raus sein und das Gepäck zum zweiten Mal in den Gepäckraum stellen. Aus Angst vor Diebstahl haben wir alle Wertsachen in den Rucksack gepackt, als wir nach „Waterworld“, einem Park mit Wasserrutschen, aufgebrochen. Das machte den Rucksack natürlich verdammt schwer.
Der Park an sich war sehr spaßig, wenn auch die Schließfächer für 6 € + 2 € Pfand sehr überteuert waren.
Bei der Busfahrt zurück wurden wir in Santa Susanna, einem Ort 2 km von Malgrat entfernt, abgesetzt. Der Weg zum Hotel war bei Hitze, mit Hunger und bleischweren Rucksäcken das pure Vergnügen. Vor allem für den Witte, der sich einen richtig üblen Sonnebrand auf den Schultern geholt hatte. Als Folge des „Spaziergangs“ fing dann die Haut an, sich zu pellen – kein schöner Anblick.
Zum Glück war es nicht schwer, sich bei dem Abendessen, was nicht mehr in unserer Halbpension enthalten war, einzuschleichen.
Danach allerdings fing die Odyssee der Rückfahrt an:
Es war eigentlich geplant, dass wir um 8 Uhr zurückfahren würden. Plötzlich sollten wir drei zusammen mit zwei anderen aus unserer Gruppe erst um halb 11 zurückfahren, weil wir in Köln/Bonn aussteigen wollten. Alle anderen fuhren schon um halb 8. Das hieß dann also, noch 3 Stunden die Zeit totschlagen. Auch ohne Fischs Kommentar, „Wir gehen jetzt noch unter ´Teamern´ Einen trinken, macht ihr euch noch n schönen Abend“, war das schon schlimm genug. Aber was blieb uns anderes übrig als Gammeln?
Um 20 vor 11 bequemte sich dann unser toller Michi, der „Desti“, aufzulaufen. Uns schwante schon übles und tatsächlich: der Bus, der um halb 8 gefahren war, hatte 3 oder 4 Leute aus Calella, dem dritten von Fit-Jugendreisen angebotenen Ferienort, zu wenig mitgenommen. Diese Personen blockierten jetzt unsere Plätze im Bus. Zudem waren noch 2 Plätze defekt, kurzum, das Chaos war perfekt. Außerdem zeigte sich noch einmal die tolle Organisation, die schon die ganze Fahrt über etwas genervt hatte, es war nämlich nicht möglich eine vernünftige Lösung des Problems zu finden. Das intelligenteste von den „Teamern“ eingebrachte war, einen PKW zu mieten, den anderen Bus, der seit drei Stunden unterwegs und mittlerweile in Frankreich war, zu stoppen und vier Leute mit dem Auto hinterher zu bringen.
Als nach 20 Minuten hitziger Diskussion noch immer keine Lösung in Sicht war, wurden wir erst einmal in den Bus geladen und nach Llorett gefahren. Ich musste mich schon wieder neben Jemand unbekanntes setzen, diesmal aber eine nervige Hip Hop Chickse, die auf einem der defekten Plätze saß. Die Sitzfläche fiel beim Aufstehen vom Gestell und die Rückenlehne lag auf der Sitzfläche des hinteren Platzes. Immerhin konnte die Checkerbunny deswegen liegen und gut pennen.
In Llorett ist man schließlich auf die Idee gekommen, zwei „Teamer“, einer aus Calella -Steve- und einen aus Llorett -Robin-, per Flugzeug nach Hause zu schicken. Die beiden defekten Plätze wurden auch noch besetzt und dann konnte es endlich losgehen. Es war mittlerweile 10 vor 12.
Die 20-Stündige Fahrt war aufgrund der „Musik“ (Hip Hop und Techno), die dauernd aus dem Busradio schallte und dem Umweg über Karlsruhe, der 4 Stunden in Anspruch nahm, äußerst anstrengend. Dieser Umweg nur wegen der 4 Idioten, die es nicht geschafft hatten, in den richtigen Bus zu steigen! Sonst wären wir erstaunlich früh in Köln gewesen.
So kamen wir gegen 5 vollkommen erledigt auf der Raste an, nachdem wir 44 km vor Bonn noch in einen kleinen Stau geraten waren, an.

„Fazit“
Es war ein durchwachsener Urlaub mit schönen und beschissenen Momenten. Die Zimmer, das Essen, die Preise und die Gruppe waren nicht unbedingt optimal, der Rest nicht schlecht.
Tja die Gruppe, die ist auch noch einen Satz wert: 6 Hip Hopper, 3 Schlampen 4 recht nette Emo-hörende, wie Skater angezogene Leute, die recht lustig drauf waren und 4 sehr nette Mädels.
Aber die haben uns wahrscheinlich für total bescheuert gehalten, wegen unserer total bescheuerten Insider, wie Hurrrrts, Schnurrtz, Purrrz, Schurrrz! (wie auch immer wir darauf gekommen sind). Zudem waren weder wir noch die anderen wirklich kontaktfreudig.
Nochmal würde ich so eine Reise auch nicht machen. Nächstes Jahr, wenn ich 16 bin, versuchen wir das privat zu organisieren, wenn ich da sowieso nicht schon im Zuge des Auslandsjahrs weg bin…

(Es fehlt jetzt so ein bisschen der Schlusssatz, aber ich glaube bis hierhin hatte sowieso niemand die Geduld, zu lesen.)



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